Bryan Ferry - Tickets

Der Ausnahme-Crooner Bryan Ferry kommt im Frühjahr zurück nach Deutschland!

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EventOrteDatum
Bryan FerryDÜSSELDORF
Mitsubishi Electric HALLE
Mo, 15.05.17
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 53,40
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Bryan FerryHAMBURG
Mehr! Theater am Großmarkt
Mi, 17.05.17
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 87,70
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Bryan FerryFRANKFURT / MAIN
Alte Oper Frankfurt
Mo, 22.05.17
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 61,30
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Bryan FerryBADEN-BADEN
Festspielhaus Baden-Baden
Mi, 24.05.17
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 32,75
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Bryan FerryLEIPZIG
Haus Auensee
Fr, 26.05.17
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 70,70
Tickets
1 - 5 von 5
Es gibt nur wenige Leute, die im Verlauf einer langen Karriere so viel gewagt haben – und gleichzeitig auf derart souveräne Weise ihren Grundprinzipien treu geblieben sind wie Bryan Ferry. Über die Jahre interpretierte Ferry Perlen des Great American Songbook und von Bob Dylan, widmete sich seiner zweiten großen Liebe, dem Jazz, und bewies durch Kooperationen mit Leuten wie DJ Hell, Groove Armada oder sein kürzlich erschienenes Remix-Album, dass er den Anschluss an aktuelle Strömungen nicht verloren hat.

Aber wie sollte er auch: Mindestens die ersten zehn Jahre seiner Karriere war Ferry allen anderen stets meilenweit voraus. Noch während des Kunststudiums zog er Ende der Sechziger nach London. Inspiriert von Scott Fitzgerald, Velvet Underground und Bill Haley gründete er 1970 die Glam-Pioniere Roxy Music. Mit Brian Eno, Steve Mackay, Phil Manzanera und Paul Thompson entwickelte sich ein stabiles Line-up. Die Durchbruchssingle „Virginia Plain“ war für die Band 1972 der Start in eine einmalige Weltkarriere. Parallel nahm Ferry bereits damals eine überaus erfolgreiche Solokarriere auf, die bis zum heutigen Tage anhält. Insgesamt hat Bryan Ferry über 30 Millionen Alben verkauft.

Doch Bryan Ferrys Einfluss geht weit über die Musik hinaus. Er gehört einer Generation an, die einen interdisziplinären Pop-Begriff verfolgte, bei dem Style, Musik, Gestaltung und Image Hand in Hand gehen, der kunstaffin, sophisticated und literaturnah ist. In einer Zeit, in der krachledernde Rocker die Szene dominierten, mit einem Anzug auf die Bühne zu gehen und sich derart distinguiert zu geben, wie Ferry das stets tat, muss man als quasirevolutionären Akt begreifen. „Ich hatte damals wahnsinnig viele verschiedene Einflüsse, die ich erforschen wollte“, sagt Ferry. „Bei Roxy Music ging es darum, unsere mannigfaltige musikalische Inspiration zu einer Art Collage zu bündeln. Später haben die Leute gesagt, das sei der erste postmoderne Pop gewesen, aber daran habe ich gar nicht gedacht. Ich wollte eine interessante Neuversion von allem, was ich in meinem Leben gehört hatte, kreieren.“

Bryan Ferry studierte Kunst bei Richard Hamilton, dem britischen Warhol-Pedant, überführte das Prinzip des englischen Dandys in die Popmusik und brachte das klassische Crooning auf eine ganz neue Ebene. Ohne ihn wären die New Romantics der Achtziger undenkbar gewesen, Radiohead, Madonna und zahlreiche andere berufen sich auf seinen Einfluss. Und natürlich erfand er jenen sexuell aufgeladenen Pop Noir, für den man ihn vor allem liebt – und dem er auf seinem letzten Studioalbum „Avonmore“ abermals zu strahlendem Glanz verhalf.

In seinem Geburtsort Washington, County Durham im nördlichen England residiert Ferry wie ein Lord. Die Partys und das Geschwätz der Branche sind ihm ein Gräuel, seinen Landsitz verlässt er nur für Studioaufnahmen und Tourneen. Vor allem die Bühne ist sein natürliches Habitat. Von der ungebrochenen Klasse des Ausnahmeperformers Bryan Ferry konnte man sich gerade erst auf dem Album „Bryan Ferry live 2015“ überzeugen, welches der Sänger exklusiv über seine Webseite und auf den Konzerten vertreibt. Ohne jeden Zweifel gehört dieser Bryan Ferry zu den souveränsten und faszinierendsten Performern des Pop. Seine Live-Auftritte sind immer noch getragen von dieser einmalig samtenen Stimme, die im Verlauf der Jahrzehnte nichts an Wirkung eingebüßt hat.

Und so fließt alles zusammen, wenn Bryan Ferry sich 2017 – nach seiner von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeierten Erfolgstournee 2015 – ein weiteres Mal auf eine große Deutschland-Tournee begibt, um 45 Jahre nach der Gründung von Roxy Music all die großen Stationen dieser einmaligen Karriere noch einmal Revue passieren zu lassen. Die Set List wird gelegentlich variiert, aber mit etwas Glück hört man im Verlauf eines Konzerts bestechende Versionen von „Slave To Love“, „Virginia Plain“, „More Than This“, „Love is The Drug“, „Let’s Stick Together“ und all den anderen großartig strahlenden Hits dieser Karriere. Klassiker, die die Zeit überdauern werden und nicht ein Jota an Glanz eingebüßt haben.

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    Bryan Ferry
      3.5 Sterne, aus 43 Fan-Reports
  • Tempodrom - Berlin

    25.09.15

    Bryan Ferry, kühl, Professionell-Akkustik grausam! von Anja, 01.10.15
    Das Nachholkonzert, Termin war letztes Jahr, 26.09. , wurde aber wegen seiner Kehlkopfentzündung abgesagt. Ich war sehr enttäuscht deswegen. Nun endlich war es soweit, Vorband Femme Schmidt wäre instrumental besser gewesen, dann endlich kurz nach 21.00Uhr kam Bryan auf die Bühne. Leider hatte der Tonengineer an diesem Abend frei?? Bryan klang nur leise, eher hintergründig, Gitarrist, Saxofonistin waren dagegen super, manchmal hat man einfach das Saxofon nicht klanglich eingestellt-schreiend laut bei hohen Tönen. Das 1. Drittel war von der Songauswahl eher fehl am Platz!! Es fehlte das geniale Reason or Rhyme ( Album Olympia ) als Opener genial.I put a spell on you, etc. Bei Bryan fällt mir auf, sobald das Konzert nicht aufgezeichnet wird, siehe Live in Lyon-das war in Berlin meine Erwartung, gibt er sich keine Mühe, liefert nur 80 ab!! Sehr schade!!
  • Hannover - Swiss Life Hall Hannover

    23.09.15

    ..was war nur mit den Toningenieuren los? von René Montigny, 29.09.15
    Für einen Weltstar kann ein Konzert-Ticket dann auch schon mal 100 Euro kosten. Wer sich nicht als Egoist sondern Gönner versteht, lädt ggf. noch die Liebste zu einem derart besonderen Event ein. Doch bereits beim Betreten der SwissLife Hall in Hannover blieb einem fast die Luft weg. Und zwar ohne, dass da schon ein Ton gespielt wurde. Die abgestandene, verbrauchte Luft hatte wohl schon eine Temperatur von gefühlten 35 °C erreicht und eine Lüftung scheint gar nicht installiert zu sein. Aha - so macht man das also in der Landeshauptstadt. Nach einer wirklich guten und gelungenen musikalischen Einstimmung auf den Abend durch den Pre-Act Femme Schmidt ging das mit beinahe einem Jahr Verspätung angesetzte Konzert des Samtmanns los. Während der Star das Publikum mit einem Mix aus alten und neuen Songs sicher in der Hand hatte brillierte auch seine fantastische und überaus vielseitige Band! Der Künstler war seinem Alter entsprechend gut drauf - das entschuldigt für mich die kurze Dauer des Konzerts. Was jedoch überhaupt gar nicht zu entschuldigen ist, ist die jämmerliche Leistung der Leute, die da an den Mischpulten saßen. Hat von den vier abwesend wirkenden Herren also tatsächlich niemand mitbekommen, wie selten schlecht bis unerträglich sie den Ton ausgesteuert haben? Das ist seltsam, da es doch zum Teil in den Ohren weh tat! Oder die Streicherin: optisch auf der Bühne überaus aktiv - war sie jedoch überhaupt nicht zu hören!! Oder ist es in der Zwischenzeit überflüssig, vor dem Event durch qualifiziertes Personal einen Soundcheck durchzuführen? Konzertleistung: gut, Soundleistung: setzen - sechs!
  • NÜRNBERG - Meistersingerhalle Nürnberg

    27.09.15

    Immer besser und besser.... von TH, 29.09.15
    Meistersingerhalle Nürnberg, 27.9.2015. Das war unser 4. Bryan Ferry Konzert in 22 Jahren, und wieder war es ganz toll!!! Super Song Auswahl, sagenhafte Band, wunderschöne Arrangements und Lichteffekte, das Publikum grandios wie immer, es hielt niemanden auf den Stühlen. Zudem muss man sagen, dass die Meistersingerhalle zwar etwas älter ist, aber einen hervorragenden Sound hat. Auch die Bewirtung ist immer angemessen. Sehr toll und ein wunderschöner Abend!! Danke Bryan!!

Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Bryan Ferry, CBE (* 26. September 1945 in Washington, England) ist ein britischer Sänger und Songschreiber. Bekannt wurde er in den 1970er Jahren als Sänger der Gruppe Roxy Music. Leben Bryan Ferry, als Bauernsohn geboren, studierte Kunst an der Universität von Newcastle upon Tyne. Nach Tätigkeiten als Kraftfahrer und Restaurator arbeitete er al...
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