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Ben Howard

Vorhang auf: Ben Howard bei eventim.de

Die Art und Weise, wie Ben Howard sein Instrument zupft, hämmert und schrammelt, ist einzigartig - Ben Howard ist erst 23, aber bereits ein genialer Gitarrist. Inspiriert von der Plattensammlung seiner Eltern, fand er seine musikalischen Vorbilder wie Joni Mitchell oder Bob Dylan vor allem in den 60er und 70er Jahren.


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Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Benjamin John "Ben" Howard (* 24. April 1987 in London) ist ein englischer Singer-Songwriter. Biografie Howard wurde durch die Plattensammlung seiner Eltern, die Künstler der 1960er und 1970er Jahre wie Bob Dylan, Van Morrison, Richie Havens oder Joni Mitchell beinhaltete, beeinflusst. Seine Mutter spielte Gitarre und Flöte und nahm bei Open-mic...
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    Ben Howard
      3.5 Sterne, aus 109 Fan-Reports
  • MÜNCHEN - FREIMANN - Zenith, die Kulturhalle

    28.11.14

    Musik super!!! Publikum fürn Ar.....sch!! von Bene, 07.12.14
    Ich war vor zwei Jahren schon auf seinem Konzert in der Tonhalle und es war der Hammer!! Dieses mal wurde es ja dann ins Zenith verlegt und ich ahnte schon schlimmes!! Während des Konzertes waren teile des Publikums damit beschäftigt, lautstark ihren privaten Kaffeeklatsch mit ihren Freunden kundzutun. Durch die dadurch herrschende Bierzeltatmosphäre kam die Musik nicht mehr zur Geltung...An der schlechten Stimmung war gewiss nicht er schuld. Und was erwartet ihr denn alle wenn er ein neues Album rausbringt?! Dass er nur das alte spielt?! Echt lächerlich....
  • MÜNCHEN - FREIMANN - Zenith, die Kulturhalle

    28.11.14

    Kein Entertainer, und das ist auch gut so! von mkal, 06.12.14
    Ich hab ja nun schon viele Konzerte gesehen, aber in noch keines habe ich so viele und so hohe Erwartungen gesteckt, wie in dieses. Ben Howard, dachte ich mir, der wird der Hammer. Großartige Songs, großartige Band - was soll da schief gehen? Tatsächlich ging auch schlicht nichts schief, von einer falsch gestimmten Gitarre mal abgesehen, aber das Problem war ja schnell behoben. Aber erst mal zur Vorband. Jack Garratt kannte ich zuvor nur vom Hörensagen, konnte damit aber keine Musik in Verbindung bringen. Bärtig stand er dann sich zur Musik bewegend auf der Bühne, mit Gitarre, Keyboard, Loop Station und Drumpads. Und damit hat er etwas ziemlich cooles gemacht. Am Anfang war ich noch sehr skeptisch - Vorbands neigen ja zum Enttäuschen - aber ihn werde ich sicherlich im Auge - oder Ohr - behalten. Dann kam um 21:15 schlussendlich the man himself auf die Bühne: Ben Howard, umgeben von seiner nunmehr fünf-köpfigen Band, die die volle Tiefe der Songs des neuen Albums “I Forget Where We Were” live umsetzen soll. Hinter, neben und über ihnen eine riesige Leinwand über die auf die Musik abgestimmte Grafiken und Animation abliefen und zwischendurch auch verfremdete Live-Bilder des Sängers. Die Licht-Show war dezent aber immer auf den Punkt. Ohne überladen zu wirken wurden hier alle Sinne mit eingebracht, um die Stimmung der ohne hin schon emotionsbetonten Musik weiter zu unterstreichen. Das Konzert begann dann mit “Conrad”, untermalt von Tropfen auf der Leinwand. Was komisch klingt passte einfach irgendwie. Lange Zeit spielte Howard nur Songs vom neuen Album: neun am Stück um genauer zu sein. Das Publikum war, bis auf das ein oder andere Kreischen zwischendurch verhältnismäßig ruhig. Ob das nun andächtiges Schweigen oder Desinteresse war, kann ich nicht beurteilen. Ich war in der Musik gefangen, fand mich oft mit geschlossenen Augen, einfach nur genießen was sich da vor mir und um mich herum entfaltete. Howard schien an diesem Abend außergewöhnlich gut gelaunt. Man kennt ihn ja sonst eher schweigend oder nur sehr wenig sprechend, aber diesmal hat er ganze Geschichten erzählt, auf seine gewohnt unbeholfene Art und Weise, aber genau das machte ihn äußerst sympathisch und charmant. Ob es daran lag, dass er an diesem Tag in München surfen war? Man weiß es nicht… Kurzerhand wurde dann auch noch der Geburtstag eines Crew-Mitglieds gefeiert, die Whiskey-Flasche die ihm durch das Publikum gereicht werden sollte, hat aber wohl nie ihr Ziel gefunden. Zwischendurch wurde das Publikum dann noch ein wenig geködert: “Only Love” zu spielen schlug er vor, und “The Wolves” sang er an: “Love, love, love!”. Das Publikum reagierte, bekam aber nicht mehr. Auf das “‘Keep Your Head Up’ des neuen Albums” - “She Treats Me Well” folgte der emotionale Tiefpunkt des Abends. Nicht im emotionslos - eher das Gegenteil. “End of the Affair” rührte zu Tränen und auch das darauf folgende “Oats in the Water” hob die Stimmung nicht unbedingt. Das sollte man nicht falsch verstehen: Ich habe nur selten, vielleicht auch noch nie, so viel Emotion bei einem Konzert erlebt, aber fröhlich waren diese sicher nicht. Dann kam das, was viele erhofften: alte Songs. “The Fear” schaffte es, in Sekundenbruchteilen die gesamte Halle aufzuwecken, jeder schrie mit als es hieß: “I’ve been worried!” Das fast schon meditative “All is Now Harmed” schloss das Set vorerst ab und “Everything” als Zugabe sandte dann wohl jeden glücklich nach Hause. Schlussendlich bekamen die Zuschauer an diesem Abend das gesamte neue Album zu hören, gespickt mit einigen Perlen aus vergangenen Tagen. Wahrscheinlich wird Howard früher oder später auch wieder mehr alte Songs spielen, wenn auch vielleicht nicht die großen Hits, aber für den Moment ist das, was er macht, einfach richtig. Hätte ich mich über mehr älteres Material gefreut? Ich hätte mich zumindest sicher nicht beschwert, “Esmeralda”, “Black Flies” oder vielleicht sogar einen Air Tapping-Song - “Empty Corridors” zum Beispiel - zu hören, aber es ist schwer vorstellbar, dass das das Konzerterlebnis zumindest für mich wirklich noch herausragend verbessert hätte. Ich begab mich nach 1 Stunde 45 Minuten jedenfalls zufrieden und irgendwie glücklich zum Auto. Vielleicht ist ja doch was dran: traurige Musik macht glücklicher.
  • KÖLN - Palladium Köln

    21.11.14

    Einfach Großartig! von Michi, 06.12.14
    Ich muss schon gestehen: Das war das beste Konzert welches ich miterleben durfte. Die Vorband Jack Garratt war ebenfalls klasse und brachte das Publikum gut in Stimmung. Dann war es soweit. Ben betrat mit Band die Bühne und alle waren aus dem Häuschen. Als Intro spielte er Conrad vom neuen Album und es passte wirklich verdammt gut. Er spielte dann ca. 1 Stunde. Als letzte Zugabe gab es Everything vom alten Album zu hören. Und da kommt auch meine einzige Kritik: er hätte durchaus ein Paar mehr alte Songs spielen können :) Aber dennoch: Wer noch nicht auf einem Konzert von Ben Howard war, sollte dieses schleunigst erledigen ;)