Caravaggio - Staatsoper im Schiller Theater Berlin - Tickets

Caravaggio - Staatsoper im Schiller Theater Berlin - Tickets

Einer der führenden Choreographen Italiens, Mauro Bigonzetti, erzählt in diesem Tanzstück vom Maler Caravaggio.

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EventOrteDatum
BERLIN
Staatsoper im Schiller Theater
Do, 29.05.14
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 18,80
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BERLIN
Staatsoper im Schiller Theater
Fr, 13.06.14
19:30 Uhr
 
Tickets ab € 83,64
Tickets
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Tanzstück von Mauro Bigonzetti

Caravaggio, eigentlich Michelangelo Merisi, wurde in Rom geboren und ist wegen der dramatischen Intensität seiner Malereien in die Geschichte eingegangen. Caravaggio wandelte stets auf dem schmalen Grat zwischen Erlaubtem und Verbotenem, zwischen der Bewunderung für seine Kunst und dem heftigen Widerspruch gegen den ungewöhnlichen Realismus seiner Menschendarstellungen. Wegen seiner aufbrausenden und leidenschaftlichen Persönlichkeit ist er immer wieder in Konflikt mit seinen Mitmenschen, Auftraggebern und auch mit dem Gesetz geraten. Eines seiner künstlerischen Stilmittel sind extreme Kontraste zwischen Hell und Dunkel, ist das Spiel mit Licht und Schatten, das er nicht selten mit einem gezielten Lichtstrahl zur vollen Wirkung bringt.

Ebenfalls in Rom geboren ist Mauro Bigonzetti, einer der führenden Choreographen der italienischen Ballettwelt.

Choreographie: Mauro Bigonzetti
Bühne, Licht: Carlo Cerri
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Es spielt die Staatskapelle Berlin

"Weder narrativ noch direkt an die Bildsprache Caravaggios angelehnt, wählt Bigonzetti einen assoziativen Zugang zu dem Maler und seinem Werk. Im ersten Akt eingebettet in farbige Ensembleszenen aus dem italienischen Leben der Epoche, trifft Malakhov als Malergenie auf Figuren aus seinen Bildern, etwa den Bacchus. Im zweiten Akt verbinden sich Leben und Werk, ein intimes Männerduett spielt an auf die vermeintliche Homosexualität des Malers und ein Engel führt Caravaggio, dem Totschläger, die Hand bei seinen blutigen Taten. Im Einsatz des Lichtes, der Farben, Stoffe, Kostüme, finden sich in diesem modernen Ballett deutliche Anleihen bei Caravaggios Werk. Doch die Essenz dessen, was den 'Vater des Realismus' ausmacht, vermag Bigonzetti nicht auf die Bühne zu bringen. Denn während Caravaggio für die Fleischlichkeit, den starken, emotionalen Ausdruck seiner Figuren ebenso bekannt ist, wie für seinen Mut, selbst Heilige als echte Menschen aus Fleisch und Blut darzustellen und damit den Betrachter selbst heute noch mit seinen Bildern auch körperlich zu affizieren, bleibt auf der Bühne der Staatsoper alles von artiger Mäßigung." (DLR)

"Provokante Erotik, auch Homoerotik, sucht man bei ,Caravaggio', der neuen Kreation des Staatsballetts Berlin, vergeblich. Das Ballett von Mauro Bigonzetti hat dennoch die Gemüter des Berliner Publikums erregt. Beim Schlussapplaus kam es in der Staatsoper zu tumulthaften Szenen." (Tagesspiegel)
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    Staatsoper unter den Linden
      4 Sterne, aus 3 Fan-Reports
  • berlin - staatsoper im schillertheater

    22.05.13

    der fliegende holländer/ genial von gisbert matthes, 23.05.13
    ich würde wenn möglich auch 10 Sterne vergeben! das grandioseste Bühnenbild was ich je in einer oper gesehen habe, die Handlung spielt sowohl in der Bibliothek als auch am strand, die Idee das meeresbild als Diorama zu verwenden grandios und dann einen super Hintergrund toll ausgeleuchtet en Detail die hintergrundleinwand ohne falten perfekt, unglaublich, meine frau und ich waren und sind immer noch hellauf begeistert, hr. stölzl bitte weiter so, lassen sie uns träumen, ein kompliment auch an die künstlertruppe, es war eine super Vorstellung Merci gisbert matthes
  • Berlin - Staatsoper im Schiller Theater

    13.10.12

    Erstklassige Musik und Gesang in mäßigen Ambiente von Conrad, 19.10.12
    La Traviata ist immer wieder schön und auch eine Reise nach Berlin wert. Orchester und Künstler sollten uns auch einen erstklassigen Genuss präsentieren. Da die Staatsoper Unter den Linden derzeit umgebaut wird, war auf das Schillertheater auszuweichen. Für Berlin und die Oper war dieses alte Gebäude wenig repräsentativ. Besonders nachteilig war dies für die Kulisse: Ein riesiger, engmaschiger Vorhang, auf dem Regen darstellende Lichteffekte projiziert werden, trennt das Publikum von der Bühne. So saßen wir knappe drei Stunden in der ersten Reihe vor einem überdimensionalen, schäbig staubigen Fliegengitter, konnten den Übertext nicht lesen und hatten ständig das Geflacker vor Augen. In einem großen Haus mag es ja sogar gut wirken, aber nicht in diesem Provisorium. In der ersten Reihe wird man zum Zaungast degradiert - wie es weiter hinten wirkt, kann ich nicht beurteilen. An eine der beliebtesten Opern und deren Aufführung in einer Weltstadt, darf man hohe Ansprüche stellen. Meine drei Punkte würdigen hier ausschließlich den akustischen Genuss mit der Note gut bis sehr gut. Den Effekt mit dem Regen, dem ich durchaus etwas abgewinnen kann, hätte man anpassen müssen auf das kleine Schillertheater und optisch anders realisieren.
  • BERLIN - Komische Oper Berlin

    01.03.12

    schönes Märchen auch für Erwachsene von qrp820, 04.03.12
    Die Veranstaltung hat uns sehr gut gefallen. Die künstlerische Leistung war überzeugend. Aus eigenem Erleben- unsere Kinder waren auch mal im Ballett - wissen wir diese hohe leistung zu schätzen, zu bewundern. Auf den billigen Plätzen in 2.Rang seitlich war leider nicht immer alles auf den Bühne zu sehen. Sehtr eindrucksvoll war die Komposition von Film, Musik, Tanz und Handlung. Danke