14.01.11 Friedensangebot kam über Twitter

Berlin (bm) - Bei Bushido- und Sido-Konzerten müssen die Fans wohl in Zukunft auf die eine oder andere Hassattacke auf der Bühne verzichten: Der jahrelange Streit der beiden HipHopper ist - so scheint es - ab sofort beigelegt. Na, das kann ja langweilig werden ...

Schlicht und einfach - aber dafür in aller Öffentlichkeit - wurde der seit 2004 währende Dis(s)kurs nun beigelegt - via Twitter. Und wer ging auf wen zu? Glaubt man dem beim Messengerservice ausgetragenen Wortwechsel, war es Sido. Der erklärte nämlich, der Streit mache "keinen Sinn mehr" und wünschte dem an einem Bandscheibenvorfall laborierendem Bushido gute Besserung. Der gerade in der Reha weilende 32-Jährige bedankte sich artig.

Seit Bushidos Abgang beim Berliner Label Aggro vor rund sechs Jahren war ständiges Dissen bei den beiden HipHop-Stars an der Tagesordnung, die eigenen Konzerte endeten nicht selten in Beleidigungstiraden gegen den Rivalen. Das scheint nun der Vergangenheit anzugehören.

Ob es beim Frieden bleibt? Warten wir ab. Vielleicht gibt's ja bald eine gemeinsame Single von Bushido und Sido - quasi als endgültigen Freundschaftsbeweis. bm / eventim / talk