Achim Reichel: Raureif Tour - Tickets

Achim Reichel: Raureif Tour - Tickets

Achim Reichel spielt ein einzges Konert im Nordwesten!

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EventOrteDatum
MÜNCHEN
Freiheiz
Mi, 18.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 45,75
Tickets
STUTTGART
Im Wizemann (Halle)
Do, 19.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 48,70
Tickets
BADEN-BADEN
Rantastic Kleinkunstbühne
Fr, 20.11.15
20:30 Uhr
 
Tickets ab € 39,50
Tickets
NEUNKIRCHEN/ SAAR
Neue Gebläsehalle Neunkirchen
So, 22.11.15
18:00 Uhr
 
Tickets ab € 44,10
Tickets
KREFELD
Seidenweberhaus Krefeld
Mo, 23.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 41,15
Tickets
MARL
Theater der Stadt Marl
Di, 24.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 38,40
ticketdirect verfügbar Tickets
RHEINE
Stadthalle Rheine
Do, 26.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 37,00
Tickets
WILHELMSHAVEN
Stadthalle Wilhelmshaven
Fr, 27.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 42,30
Tickets
SEHNDE
Gutshof Rethmar
Sa, 28.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 45,30
Tickets
LÜNEBURG
VAMOS! Kulturhalle
Mo, 30.11.15
20:00 Uhr
 
Tickets ab € 45,30
Tickets
1 - 10 von 10
Nach 100 Konzerten als „Storyteller“, der erfolgreichsten Tournee seiner Karriere, und 15 Jahre nach seinem letzten Studioalbum mit eigenen Texten („Entspann Dich“) erfüllte ACHIM REICHEL seinen Fans den vielgeäußerten Wunsch nach einem Album mit neuen Pop- Songs, das im Januar unter dem Titel „Raureif“ veröffentlicht wurde. In einer selbstgewählten Auszeit rund um seinen 70. Geburtstag, Anfang 2014, umging REICHEL die Feierlichkeiten und nutzte die Gelegenheit, in mediterranem Umfeld an neuen Songs zu arbeiten und wartet dabei wieder mit jeder Menge Überraschungen auf.

Auch auf seinem aktuellen, mittlerweile 24. Studioalbum beweist ACHIM REICHEL seinen unbändigen Drang, neue musikalische Tiefen auszuloten. Die Rattles waren in den frühen Sechziger Jahren, in den legendären Tagen des Star-Club, nach Tourneen mit den Beatles und Rolling Stones, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien, für den Hamburger Musiker erst der Anfang seiner künstlerischen Reise. Über Beat, Psychedelic-Pop mit der Band Wonderland („Moscow“) und elektronischen Solo-Ausflügen („Die grüne Reise“) gelangte er schließlich, in dem er sich auf die deutsche Sprache bezog, zu einer eigenen künstlerischen Ausdrucksform.

Schon zu einem frühen Zeitpunkt, Mitte der Siebziger Jahre, hat ACHIM REICHEL trotz Bedenken seiner Schallplattenfirma, vieler Musikkritiker und wohlmeinender Freunde, auf „Dat Shanty Alb’m“ und „Klabautermann“ alte traditionelle Seemannslieder mit Rockmusik verbunden, womit er einmal mehr seiner Zeit weit voraus war. Eine gleichermaßen geniale als auch erfolgreiche Verbindung, die ihn ermunterte, 1978 auf dem Album „Regenballade“ zum ersten Mal mit ebenso großem Erfolg Texte deutscher Dichter, wie Goethe, Heine, Möricke und Storm, zu verwenden. Später arbeitete er mit den zeitgenössischen Poeten Jörg Fauser („Der Spieler“), Peter Paul Zahl („Bessie kommt“) und Kiev Stingl („Cocosnußöl Reggae“) und schließlich mit eigenen Texten.

ACHIM REICHEL steht nach diesen gelungenen Arbeiten in besonderer Weise für die Entwicklung einer einzigartigen deutschen Folk- Variante, ohne dabei ausschließlich auf traditionelle Einflüsse und Wurzeln zu setzen. Waren es zuletzt überwiegend akustische Instrumente, mit denen er alten Volksliedern ein neues Gesicht gab, sind nun, neben dem üblichen Rockmusik Instrumentarium, Bläsersätze, klassische Streicher und Frauenchöre im Einsatz, die der Musik REICHELs eine ungemein spannende Atmosphäre verleihen. Latin-Flair trifft auf irische Einflüsse, kalifornischer Sixties-Blues-Rock auf Akustik-Folk und Laid-Back Gitarren vermischen sich gekonnt mit karibischem Reggae. Fast könnte man meinen, ACHIM REICHEL schickt seine Fans einmal rund um den Erdball.

„Raureif“ erzählt Geschichten, die so nur das echte Leben schreiben kann. Wenn REICHEL sich z.B. in „Dolles Ding“, dem ersten Song seines neuen Albums an eine Autofahrt erinnert, die ihn in einer einsamen Nacht im Nirgendwo an eine rote Ampel führt, bleibt er ganz in seiner eigenen Tradition, Alltagsbeobachtungen humorvoll, aber stets nachdenklich umzusetzen. Er teilt mit seinen Hörern „halluzinatorische“ Momente, geht mit einem alten Seebär in „Segel der Erinnerung (Reise Reise)“ auf große Traum- Fahrt, leidet in „Der Harte Schnelle Kleine“ mit einem überforderten Fußballstar und erinnert in „Es geschah am helllichten Tag“ an die Banalität des Menschseins in einer berauschenden Natur, um nur einige der Songperlen herauszuheben.

Während der Vorbereitung zu seinem neuen Album fand ACHIM REICHEL einen alten Text des viel zu früh gestorbenen Schriftstellers Jörg Fauser, mit dem er bereits in den frühen Achtziger Jahren mit großem Erfolg zusammengearbeitet hatte („Der Spieler“). Das Ergebnis heißt „Das Herz der Dinge“ und ist ein nachdenklicher, lässig groovender Rocksong mit Twäng-Gitarrenlinien über den unaufhaltsamen Fluss der Zeit.

Eine weitere Entdeckung war ein Text von Fritz Graßhoff, einem der meistrezitierten deutschen Schriftsteller und Liedtexter (z.B. „Nimm mich mit Kapitän, auf die Reise“ für Hans Albers), dessen Seemannsfigur ‚Ole Pinelle’ REICHEL in der Tradition seiner Ringelnatz Adaption „Kuddel Daddel Du“ als modernes Rock-Shanty, diesmal aber mit Tex-Mex Einflüssen, angelegt hat. Auch Kiev Stingl, Begleiter aus früheren Tagen, taucht mit zwei großartigen Texten, „Der Harte Schnelle Kleine“ und „Der Abschiedsbrief“, wieder auf. Als letzter Titel des neuen Albums erzeugt das hochpoetische „Der Abschiedsbrief“ mit einem Sample aus “La Traviata“, gespielt vom Orchester des Bolshoi Theaters Moskau, einen der eindringlichsten Momente in der Karriere von ACHIM REICHEL.

Auch der Titel der ersten Single „Marianna“ hat eine ganze eigene Geschichte. Während der Vorbereitung zu seinem neuen Album erinnerte sich ACHIM REICHEL an die Titelmelodie eines englischen Films mit dem Titel „Hear my song“, den er vor mehr als zwanzig Jahren gesehen hatte und die ihn immer wieder beschäftigt hat. Der Titelsong hatte seinen Ursprung in einem alten deutschen Tangoliedaus den 1930er Jahren, in dem wiederum Anleihen aus Giuseppe Verdi’s „La Traviata“ verarbeitet worden waren. ACHIM REICHEL hat daraus unter dem Titel „Marianna“ einen ganz eigenen, von Tango beeinflussten Song über eine zerbrochene Liebe erschaffen.

Letztendlich ist „Raureif“ ein typisches ACHIM REICHEL Album voller verschiedener Stilrichtungen und kaleidoskopartiger musikalischer Splitter, die mehr als 50 Jahre künstlerischer Erfahrungen überzeugend zusammenfassen: Rau, gereift und doch ewig jung. ACHIM REICHEL hat im Album-Booklet seine ausführlichen Gedanken zu den 13 neuen Songs festgehalten.

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    Achim Reichel
      4.6 Sterne, aus 133 Fan-Reports
  • HAMBURG - Mehr!Theater am Grossmarkt

    27.04.15

    Achim Reichel - Raureif Tour von Heini, 09.05.15
    Das Konzert war sehr gut, die Akustik nur mittelmässig. Es kam auch nicht die Stimmung auf wie auf früheren Konzerten, und das lag nicht nur am Publikum. Verspäteter Beginn und nur eine Zugabe war ich bisher von Achim nicht gewöhnt. Das neue Theater hat organisatorisch noch sehr viel Luft nach oben, z.B. frühzeitigere Öffnung des einzigen Zuganges Tor West, pünktliche Öffnung des Foyer. Bis zur Saalöffnung gibt es auch keine Toiletten und nur (!) 1 Freiluftimbiss. Die gesamte verkehrstechnische Anbindung ist eine Katastrophe, dies macht sich vor allem nach dem Konzert bemerkbar. Bitte beim nächsten Konzert andere Location und etwas mehr für die Fans, die dir so lange die Treue gehalten haben.
  • HAMBURG - Theater im Großmarkt

    27.04.15

    Achim Reichel ist immer noch gut, aber von Kisa Jensen, 03.05.15
    ich hatte erwartet, er rockt den Saal. Aber es kam eine flaue Begrüßung,er saß (!) fast das ganze Konzept. Folge: Das Publikum kam dann auch nicht in Wallung. Neue Songs, zwischendurch die alten Hits...er hat nichts verlernt, hat immer noch eine tolle Stimme. Aber kurz nach zehn war Schluss, nur eine Zugabe. Schade, da kommt mit einer alten Live-CD mehr Stimmung auf...
  • HANNOVER - Theater am Aegi

    22.04.15

    Songs gut runtergespielt, aber keine Stimmung von Wienie, 02.05.15
    Achim Reichel hatte eine gute Begleitband. Er hat seine Songs gut gespielt, neue wechselten mit bekannten Liedern. Mir fehlte aber das Herzblut. Achim Reichel konnte keine Beziehung zu seinem Publikum aufbauen. Erst gegen Ende des Konzertes war Achim Reichel lockerer und Stimmung kam auf. Aber er gab nur eine (geplante?) Zugabe.

Über diesen Künstler

Künstler-Biografie

Achim Reichel (* 28. Januar 1944 in Wentorf bei Hamburg, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Musiker, Komponist und Produzent.GeschichteReichel gründete 1961 die Band The Rattles, die neben The Lords zu einer der erfolgreichsten deutschen Beat-Bands wurde und 1963 mit den Rolling Stones eine England-Tour absolvierte. Es folgten 30 Single-Veröffen...
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