Nach "Schlicht & Ergreifend" (2011) liefern Haudegen mit "En Garde" ihr zweites Erfolgsalbum ab. Der Longplayer brachte den beiden Berlinern Hagen Stoll und Sven Gillert auf Anhieb Platz fünf der Charts ein. Ehrlicher, handgemachter Deutschrock, in dessen Fokus traditionelle Werte wie Zusammenhalt, Kameradschaft und Liebe stehen, ist das Markenzeichen des Duos. Wie schon der Vorgänger geht es auch auf "En Garde" hoffnungsvoll und emotional zu, wobei die von Hagen Stoll mit kratziger Stimme intonierten Texte klar im Vordergrund stehen. "Wir rufen was ins Leben / was jeder von euch braucht / Wir haben euch was zu geben und schreien es raus / Wir rufen was ins Leben, sowas wie Hoffnung für jeden Tag / Ihr braucht es nur zu nehmen, wir sind immer für euch da", deklarieren die Musiker bereits im Opener "Wir rufen was ins Leben" mit jeder Menge Power an den Gitarren und Drums. Dass sie auch ruhig und nachdenklich können, zeigen die zwei Raubeine mit dem großen Herzen durch Piano- und Streicher-begleitete Balladen ("Weck mich auf", "So eine starke Frau"). Derzeit sind Haudegen mit der neuen Scheibe auf "En Garde - Die letzten unserer Art"-Tour in Deutschland unterwegs.
Diese Jungs sind nicht auf die Klappe gefallen: Mit eigenwilligem Humor und der erfrischenden Eigenschaft, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen, erobern die 257ers die Herzen der Rap-Gemeinde. Shneezin, Mike, Keule und "Ehrenmitglied" Jewlz verfolgen nach eigener Aussage mit ihrer Musik als primäres Ziel "einfach abzugehen". Ihr bei Selfmade Records erschienenes Album "HRNSHN" verhalf den Essenern zu zahlreichen Anhängern - die Scheibe stieg bei ihrer Veröffentlichung im September dieses Jahres auf Platz sechs der deutschen Charts ein und erregte auch in Österreich und der Schweiz Aufmerksamkeit. Bis Jahresende tingeln die Nonsens-Rapper gemeinsam mit Labelkollege Genetikk sowie DCVDNS durch die Clubs, die Solo-Tour mit dem Titel "Brötchen anfassen ist kein Hygienefiasko" folgt im Frühjahr 2013.