Sommer, Sonne, Spaß! Ja, die Temperaturen sinken gerade wieder ein wenig, doch davon muss man sich die helle Jahreszeit ja nicht verderben lassen. Und was die Laune auf jeden Fall hebt, ist, ganz klar: Der richtige Soundtrack. Die New Yorker Indie-Popper Fun. tragen ihren Namen zu Recht: Ihr zweites Album "Some Nights" kommt so hooklastig, leicht und heiter daher, dass sich die Mundwinkel ganz automatisch nach oben ziehen. Das beginnt beim musical-artig aufgemachten Intro und setzt sich mit der aufputschenden Erfolgssingle "We Are Young (feat. Janelle Monáe)" fort. Letztere katapultierte das Trio prompt an die Spitze der Billboard Top 100. Schluss ist damit aber noch lange nicht: Umrahmt von E-Gitarren, Klavier und dominantem Schlagzeug erzählt Leadsänger Nate Ruess, gelegentlich mehrstimmig von seinen Bandkollegen unterstützt, seine Geschichten von den Hochs und Tiefs des Lebens: Vom Scheitern, vom Glück, vom Kämpfen, von der Liebe. Mal nachdenklich-motivierend ("Carry On"), auch mal trotzig ("One Foot"), aber dennoch immer beschwingt, tanztauglich und mit einer guten Portion Optimismus.
Mit der Pop-Hymne "Fireflies" hat Adam Young, seines Zeichens kreativer Kopf des Musikprojekts Owl City, 2009 die Charts erobert. Das dazugehörige Album "Ocean Eyes", das Owl City Vergleiche mit The Postal Service und Death Cab for Cutie einbrachte, schoss daraufhin ebenfalls direkt in die Top Ten. Der verträumte Electro-Pop, den der US-Amerikaner einst als Mittel gegen seine Schlaflosigkeit im Keller der Eltern zu produzieren begann, fand binnen kürzester Zeit unzählige Fans. Mit "The Midsummer Station" hat Young gerade für den Sommer (VO: 14.08.) die Veröffentlichung des vierten Owl-City-Albums angekündigt. Bereits Anfang August gibt es Young und seine Bandkollegen live in Berlin und Köln zu sehen.