Eastern Conference Champions spielen gekonnt mit Kontrasten. Durch ihr aktuelles Album "Speak-Ahh" zieht sich als roter Faden der stetige Wechsel zwischen minimalistischer Instrumentierung und dröhnenden Soundkaskaden, die einen gnadenlos mitreißen. Die Band vereint gekonnt folkigen Gesang mit fragilen Akustik- und kreischenden E-Gitarren-Klängen, getragen von treibenden Beats. Die Stimmung ist melancholisch-düster und nachdenklich. Dabei erinnert nicht nur die Stimme von Sänger Joshua Ostrander gelegentlich an Thom Yorke, sondern auch die Kompositionen bieten gelegentlich Anklänge an dessen Band Radiohead ("Patience"). Die Mischung kommt an: Produzenten von Serien wie "Gossip Girl" oder "Melrose Place" räumten den Werken der Indie-Rocker ebenso Soundtrack-Plätze ein wie jene, die für die musikalische Untermalung der "Twilight"-Saga Verantwortung trugen.
Laut, energetisch, kraftvoll, verspielt – Shane Parsons und Simon Ridley alias DZ Deathrays aus Brisbane machen keine halben Sachen. Einflüsse wie The Bronx, Justice und Lightning Bolt vermengt das Duo zu einem Mix aus Glam, Thrash, Party und Electro. Und diese Mischung eignet sich vor allem für eines hervorragend: Zum Abfeiern vor der Bühne. Die Jungs hauen ihrem Publikum wuchtige Beats und tosende Gitarrenlawinen um die Ohren, bei denen es einfach unmöglich ist, still zu stehen. Im Frühsommer tingeln DZ Deathrays auf Clubtour durch Münster, Berlin, Hamburg, München und Köln.