Auf ihrem Debütalbum "Fruit" (2009) mixten The Asteroids Galaxy Tour den Sound der Swinging Sixties, Bläsereinlagen und spacige Klänge. Auch auf "Out Of Frequency" bleibt die insgesamt siebenköpfige dänische Combo um Sängerin Mette Lindberg und Songschreiber Lars Iversen ihrem verspielten, opulenten Stil treu. Und schüttelt ihr musikalisches Kaleidoskop derart heftig, dass man gar nicht anders kann, als sich mitreißen zu lassen. Direkt das Opener-Dreigestirn aus "Gold Rush Pt. I", "Dollars In The Night" und "Gold Rush Pt. II", bei dem man die Übergänge zwischen den einzelnen Songs kaum bemerkt, fetzt einem mit einem fetten Bläser-Gebilde die Birne weg. "Major" schließt sich mit chilligen Bässen an. Der Titeltrack überzeugt mit wechselnden Rhythmen und Panflötenklängen. "Arrival Of The Empress" überrollt den Hörer mit einer wahnwitzigen Percussion-Lawine, um dann unmittelbar in das Tanz-fördernde "Theme From 45 Euginia" zu branden. Der Reigen lässt sich fortsetzen, bis man nach dem letzten Takt des luftigen Ohrwurms "When It Comes To Us" langsam wieder auf der Erde landet. Unbedingt im Ganzen anhören!
Andrew W. K., dessen Debütalbum "I Get Wet" durch das umstrittene Cover, das ihn mit blutiger Nase zeigt, Kontroversen auslöste, ist so was wie das Lieblingskind diverser Werbe- und Filmemacher. Der US-Amerikaner begann seinen Aufstieg, nachdem ein Demoband mit seiner energiegeladenen Mischung aus Glamrock und Metal in die Hände von Foo-Fighters-Mastermind Dave Grohl gelangte. Im Anschluss eroberte er mit Soundbeiträgen zu Filmen wie "Old School", oder "Freaky Friday" die Herzen zahlreicher Fans. Auch "We Want Fun", der Titeltrack zu "Jackass: The Movie", der international zum Hit avancierte, stammt aus seiner Feder. In Großbritannien löste der Langhaar-Träger einen derartigen Hype aus, dass NME ihm einen Artikel mit dem Titel "Bigger Than Jesus" widmete. Wenn das nichts ist ...