Der "Metal Hammer" äußerte sich über Benji Webbe, der für Skindred am Mikro steht, einst mit den Worten: "Gibt es einen besseren Frontmann auf diesem Planeten? Wir bezweifeln es". Mit "Union Black" liefert die "Ragga Metal"-Band ihr viertes Album ab, das vor Energie vom ersten bis zum letzten Takt die Boxen sprengt. Groovende Vocals zwischen Reggae-Gesängen und Metal-Shouts, Passagen mit Hip-Hop- und Dubstep-Anklängen, hämmernde Drums - willkommen im Pogo-Paradies! Der Opener "Warning" ballert direkt mit brachialen Metal-Gitarren los und die Eingängigkeit des Refrains lässt schon nach dem ersten Anhören keine Wahl mehr - mindestens Mitsummen ist angesagt. Bei aller Partytauglichkeit schaffen es Skindred, sich nicht in oberflächlichem Geseier zu verlieren, sondern hauen durchaus sozialkritische Texte raus. So lohnt sich z. B. beim herrlich swingenden "Guntalk" das gezielte Hinhören. "Get It Now" präsentiert sich als perfekte Symbiose aus Geschwindigkeit, druckvoller Bassline und ruhigen Klängen und das abschließende "Game Over" verpasst einem einen mächtigen Tritt Richtung Moshpit - nach dem man ja zum Glück die Scheibe einfach noch einmal von vorn abspielen kann.
Jazzige Klänge, eine Stimme mit einer guten Portion Verve, südlich anmutende Tango- und Mambo-Rhythmen, bei denen die Hüften ganz von alleine schwingen. Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Caro Emerald einen Sound gefunden hat, der derzeit unerreicht einzigartig ist. Was die Niederländerin verbreitet ist sprühende Lebensfreude, Sommerlaune und immer absolut tanzbar. Kein Wunder also, dass sie sich mit ihrer Single "A Night Like This" und ihrem Album "Deleted Scenes From The Cutting Room Floor" auch in Deutschland in die Top 10 sang.