Von der britischen Musikpresse durch die Decke gelobt, haben sich die Chicagoer Maps & Atlases ihren festen Platz zwischen großen Namen wie Vampire Weekend, Grizzly Bear und Band of Horses schon vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums erspielt. "Perch Patchwork" tut der Erfolgsgeschichte aber keinen Abbruch. Beschwingt, strukturiert, poppig und virtuos präsentieren sich die Amerikaner auf der Scheibe, die im Keller der Eltern von Sänger und Gitarrist David Davidson aufgenommen wurde. Dennoch hört man der Band die im Math-Rock liegenden Wurzeln noch an. Songs wie "Will" oder "Carrying The Wet Wood" bieten dem Ohr durchaus Punkte zum anecken und wirken angenehm ungeschliffen.
Royal Republic – ein brandheißer Export aus dem schwedischen Malmö. Diese Jungs sind laut, funkig und steil auf dem Weg nach oben. In ihrer Heimat haben Adam Grahn (Voc), Hannes Irengård (Git), Jonas Almén (Bass) und Per Andreasson (Drums) einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Inzwischen tragen die Jungs ihren einzigartigen, von Britpop, Funk und Punk inspirierten Sound erfolgreich in die ganze Welt hinaus und bleiben dabei trotzdem auf dem Teppich. Coolness pur.