Besonders bekannt ist das amerikanische Trio The Whigs hierzulande noch nicht, obwohl es bereits mit seinem zweiten Album "Mission Control" in seiner Heimat für Furore sorgte. Spätestens mit der Veröffentlichung von "In The Dark" und Auftritten als Support für die Kings of Leon, die selbst zu den bekennenden Anhängern der Whigs zählen, dürfte sich die Wertschätzung der Drei aber auch hierzulande zügig steigern. Das dritte Album der Amerikaner überzeugt mit Energie, Authentizität und Melodien, die ins Ohr gehen. Das Trio vermengt dabei Grunge, Wave und traditionellen Indie-Rock zu kraftvollen, rhythmischen Songs mit unverwechselbarem Sound und offenen, ehrlichen Texten.
Mogwai malen mit ihrem Sound Bilder, die alle Erklärungen überflüssig machen. Deshalb spielt auch der Gesang bei den Schotten eine eher untergeordnete Rolle. Alles liegt alleine im Ohr des Hörers, Interpretationen wirken überflüssig und fast notwendig falsch. Kaum eine andere Band spielt so gekonnt mit den Kontrasten zwischen laut und leise, brachial und zurückhaltend wie dieses Quintett. Im März kommen die kantigen Post-Rocker mit ihrem neuen Album "Hardcore Will Never Die" auf Clubtour nach Deutschland.