"For We Are Many" ist bereits das fünfte Album von All That Remains. Und während die Amerikaner hierzulande noch eher in die Kategorie "Insider-Tipp" fallen, haben sie in ihrer Heimat mit der Ende Oktober veröffentlichten Scheibe bereits die Top Ten erklommen. Zu Recht: Das Werk bietet elf druckvolle, aufs Wesentliche konzentrierte Songs. Bereits der Titeltrack zeigt eindeutig, dass das Herz in der Brust von Phil Labonte und Co. offenbar sehr melodisch gegen pures Metall klopft. Vom Refrain des anschließenden "The Last Time" wird man nur so weggeballert (Achtung, Ohrwurm!). Durch die Bank ist das Album auf den Punkt produziert: Keine Note zu viel oder zu wenig, jedes Riff zum Zerreißen tight gespielt und melodische Parts wechseln sich gekonnt mit Growls und Shouts ab. Spielerisch umgarnt das Quintett dabei die Grenze zwischen Metal und Metalcore und beweist zu guter Letzt mit "The Waiting One" auch noch Balladen-Tauglichkeit. Was will man mehr?
Seit 1989 sind Monster Magnet schon im Geschäft. Neun Studioalben hat die in New Jersey gegründete Band bereits zur Welt gebracht und aus zahlreichen Einflüssen von Hawkwind über MC5 bis zu den deutschen Krautrockern Amon Düül über die Jahre ihren ganz persönlichen Stil herauskristallisiert. Im Dezember kommen die Stoner-Rocker um Dave Wyndorf endlich wieder nach Deutschland.