Tatsache: Die kürzer werdenden Tage und der graue Himmel draußen schüren das Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit. Was es zum Einmummeln braucht, ist da natürlich die richtige Begleitmusik. Und hier kommt Damon Gough alias Badly Drawn Boy ins Spiel. Spätestens seit er den Soundtrack zur Hornby-Verfilmung "About A Boy" lieferte, zählt man den Briten zu den bedeutendsten Songwritern der Insel und vergleicht ihn gern mit Legenden wie Bob Dylan oder Neil Young. Mit "Part One: Photographing Snowflakes" (VÖ 5.11.) liefert der "Mann mit der Wollmütze" den ersten Teil der Alben-Trilogie "It’s What I’m Thinking". In Moll gehaltene Akustikgitarre, simple Basslinien und zurückhaltende Percussions ("In Safe Hands", "The Order Of Things") wechseln sich mit Streicher- und Pianopassagen ("What Tomorrow Brings") sowie poppigen Elementen ("Too Many Miracles", "I Saw You Walk Away") ab, während Gough aus dem Leben gegriffene Geschichten auf heitere Weise erzählt. Anhören und einkuscheln!
Obwohl er als Gastsänger auf den ersten beiden Massive Attack-Alben bekannt geworden ist, gehörte Tricky nie selbst zu der bekannten Bristoler Trip-Hop-Band. Bezeichnenderweise lässt sich der 42-Jährige auch nicht gern in diese Genre-Schublade stecken, hat aber mit seinem Solodebüt "Maxinquaye" 1995 ein Werk geschaffen, dass als Meilenstein eben jenes Stils gilt. Ihn einer bestimmten Musikrichtung zuzuordnen ist dennoch schwierig - der Brite experimentiert angstfrei mit Elementen aus Reggae, Rock und Hip Hop. Im November kommt Tricky für vier Clubkonzerte nach Deutschland!