"Illuminate your dancing shoes!" Eigentlich ist mit dieser Textzeile aus dem Song "Illuminate" schon fast alles gesagt. Das Berliner Dance-Pop-Duo ZPYZ (spricht sich "Spice" aus) legt mit "2080" definitiv eines der bisher tanzbarsten Alben des Jahres auf den Tisch. Die Beats sind so eingängig, dass wohl selbst Alan Harper aus "Two And A Half Men" dazu tanzen könnte, ohne sich lächerlich zu machen. Bei Songs wie "She’s A Dealer" oder "Walking Alone" "achtzigert" es gar sehr, während mit "Slide Back" dann auch mal ein Ausflug in Richtung Hip Hop unternommen wird und "Racecar" sich in ähnlicher Form schon fast auf einer Rockscheibe wiederfinden könnte. Mit Synthie-Melodien und Ohrwurmtexten wird allerdings nie gespart. Fazit: Die Ausrede "Nicht meine Musik" gilt nicht – es zuckt in den Beinen!
Songs wie "A.C.A.B." (steht für "All Cops Are Bastards"), "Legal, Illegal, Scheißegal", "Linke Spießer" oder "Bullenschweine" dröhnten in den Achtzigern aus den Boxen, wo immer radikale Linke und Freunde aussagekräftiger Punkmusik aufeinandertrafen. Zum 30-jährigen Bandjubiläum erklimmt die 1994 aufgelöste Deutschpunk-Legende Slime noch einmal die Bühnen der Republik. Eine kleine Sensation!