Tanzen und Cocktails in der Sonne - man ist versucht zu schreiben, Ben Drew alias Plan B habe mit "The Defamation of Strickland Banks" einen heiteren Sommersoundtrack geschaffen. Auf seinem zweiten Album weitet er die Genregrenzen des Hip Hop Richtung (Northern) Soul aus. Herausgekommen sind leichte und entspannte Melodien im Motown-Stil. Doch das Album begeistert nicht zuletzt mit seinen Gegensätzen. Plan B schlüpft in die Rolle des inhaftierten Soulsängers Strickland Banks. Und tatsächlich scheinen die Klänge des Albums umso positiver zu werden, je verzweifelter der Protagonist ist. So klingt "She Said" wie ein Liebeslied, obwohl es von Zurückweisung und einer Gerichtsverhandlung erzählt und bei "Welcome To Hell" begrüßen einen sanfte Gospelchöre in der persönlichen Hölle der Hauptfigur. Drew unterstützt das Storytelling mit Rap-Passagen, die die souligen Songs aufbrechen und ihnen das gewisse Etwas verleihen.
"Who’s that girl that you dream of?" Wie wäre es mit Robyn? Mit ihrem gerade auf ihrem eigenen Label erschienenen Album "Body Talk Pt. 1" setzt sich die Schwedin gekonnt von anderen weiblichen Popsensationen ab und zeigt, sie – die bereits in den 90ern internationale Charthits landen konnte – ist keine Kopie von Lady Gaga. Eingängige Beats, elektrische Glanzlichter, die Verbindung von Elementen aus Dance, Hip Hop und Pop sowie ihre R & B-lastige Stimme machen die Songs der blonden Sängerin aus. Im September kommt Robyn für zwei Konzerte nach Deutschland