Er hat es mit den Damen, der Cosmo. Ob "Mel’s Song", "Maxine" oder "Kate was ’Ere", auf der ersten Hälfte seines Doppelalbums, "Humasyouhitch", weist er der holden Weiblichkeit in seinen Songs gern die zentrale Rolle zu. Herrlich ehrlich intoniert der 21-Jährige beispielsweise in "Jessica Albas Number", was wohl in den Köpfen vieler junger Männer vorgehen mag. Klingen tut er dabei in etwa wie eine Mischung aus Jack Johnson ohne Surfbrett und OPM ("Heaven is a Halfpipe"). Jarvis mischt fröhlich US-Pop-Punk-Melodien mit akustischen Gitarrenklängen. Im zweiten Teil, "Sonofabitch", verbreitet er mit zeitweilig deutlich düsteren Worten und Klängen Aufbruchsstimmung ("Clean My Room") und beschäftigt sich mit den Schattenseiten des Lebens. Genial durchgeknallt.
Nachdem sie einen Song zum Soundtrack der "Twilight"-Triologie beisteuern konnten, haben sich Band of Skulls aus der Geheimtipp-Ecke verabschiedet. Mit ihrer Mischung aus Rock 'n' Roll, Blues, Garagerock und Indiepop marschieren die drei Londoner Kunststudenten nun bereits ein wenig Richtung Mainstream. Derzeit kann man sich die charmante Mischung aus rauer Instrumentierung und der sanften Stimme von Sängerin Emma Richardson allerdings noch in intimer Club-Atmosphäre zu Gemüte führen. Hingehen!