In einem Genre, in dem in den letzten 20 Jahren schon fast alle musikalischen Mittel ausgeschöpft wurden, schaffen es die schwedischen Post-Rocker von ef auch mit ihrem dritten Album "Mourning Golden Morning" eigenständig und unverbraucht zu klingen. Wer in diese Klangwelten eintaucht, erlebt Songs durchdrungen von Melancholie und Emotionalität, aber auch voller Kraft und Energie. Ambient-Parts vereinen sich mit orchestral anmutenden Klängen, um schließlich in monumentalen Soundwänden zu explodieren. Dabei sind ef auch anno 2010 angenehm unberechenbar und innovativ. Ein überaus empfehlenswertes Album, was über Kopfhörer seine ganze Schönheit offenbart.
Ihre Geschichten über zwei Arten von Gefühlen – "den ersten Tag des Sommers, wenn du mit all deinen Freunden am Rande einer Klippe stehst, den Sonnenuntergang betrachtest und dich all deine Gefühle und Hoffnungen auf einmal überkommen und das Gefühl, das du hast, wenn du alleine durch den Regen gehst und realisierst, dass du für immer allein sein wirst" – erzählen The Drums mit fröhlichem Pfeifen, leichtem Gesang, Rockabilly-Gitarre und kalifornischer Lässigkeit. Aufgepasst! "New York’s official coolest new band" (NME) macht ab Ende Mai die Clubs unsicher.