Schauspiel Frankfurt - Bewertungen

Ausgewählte Fan-Reports für Events der Veranstaltungsstätte Schauspiel Frankfurt

Schauspiel Frankfurt
03.06.17
Anschauen von FMU, 05.06.17
Diese Momente wo einem das Lachen im Halse stecken bleibt, weil die Kernaussagen leider unser Leben bestimmen. Muss man Anschauen.
Schauspiel Frankfurt
17.11.16
wir sind nach 30 Minuten gegangen von Bratbaecker, 19.11.16
Fuer uns zu drastisch und zu abgehoben. Vielleicht fehlte uns ja auch der intellektuelle Zugang, aber wir würden auf gar keinen Fall noch einmal hingehen.
Rafik Schami
17.01.16
Absolut wertvoll!!! von K. Merl, 20.01.16
Die Vorstellung des Buches Sophia oder der Anfang aller Geschichten durch den Autor war ein Erlebnis besonderer Art. In die Beschreibung der Geschichte mischte Rafik Shami immer wieder autobiografische Anekdoten und gab tiefgreifende Einblicke in Traditionen der arabischen Kultur. Er agierte dabei mit Charme und Witz aber auch Ernsthaftigkeit und absolut seriös. Sehr sympathisch!
Schauspiel Frankfurt
20.09.15
Super Event mit spitzen Besetzung von Dominik Appel, 23.09.15
Eine wirklich großartige Inszenierung mit guter Besetzung, alle Rollen waren äußerst überzeugend und man wurde mitgerissen von der dramatischen Handlung. Der Einsatz von Bildschirmen und verschiedenen Effekten auf diesen Bildschirmen hat das ganze noch zu etwas ganz besonderem gemacht.
Schauspiel Frankfurt
02.05.15
Einmalige Performance von Galileo, 05.05.15
Die getanzten Bilder sind zwar sehr eindrucksvoll und sicher auch etwas ganz Besonderes. Wer allerdings Macbeth sehen will hat Schwierigkeiten, alle Szenen zu deuten, alle Personen zu erkennen und man muß das Schauspiel schon sehr gut kennen, um einigermassen die Handlung zu verfolgen. Auch die Rolle von Lady Macbeth wird sicher nicht so deutlich gemacht, wie es Shakespeare meinte. Die Leistungen der Schauspieler, die wenig sprechen, viel tanzen und umbauen, ist jedoch gewaltig. Neu ist auch die Rolle der Dämonen, die das Schicksal sozusagen von außen bestimmen, nicht durch den Willen des Individuums.
Städtische Bühnen Frankfurt am Main
15.02.13
Russische Literatur für Nicht-Russe... von Anna Karenina, 17.02.13
Mein Fazit: für die Roman-Kenner nicht zu empfehlen. Der Roman von Michail Bulgakov Meister und Margarita ist eins der bedeutendsten Werke der modernen Russischen Literatur. Es gehört zur guten Erziehung, den Roman gelesen zu haben. Auf den ersten Blick scheint die Handlung des Romans sehr speziell zu sein - etwas ganz speziell Russisches, gar Sovjetisches. Das stimmt aber nicht wirklich. Der Roman behandelt klassische, für alle Menschen zugängliche Themen: Gibt es Gott? Gibt es Teufel? Was ist wahre Liebe & Freundschaft? Wie soll ein Mensch sein Leben leben - welchen Versuchungen und Verlockungen soll er widerstehen? Das Theaterstück stellt allerdings eher die sovjetische Politik in den Vordergrund. Auf der Bühne ist ein riesiger roter Stern aufgebaut - und die ganze Handlung erfolgte auf diesem Stern. In regelmäßigen Abständen küssen sich männliche Figuren heftigst - wohl nach dem Vorbild der sovjetischen Politiker der 50er Jahre. Einige der Schauspieler trugen Uniform der sovjetischen Miliz. Ich fand es zu übertrieben, dieses Sovjetische so in den Vordergrund zu stellen und die anderen Themen (Gott, Liebe, Menschenwürde) dadurch in den Hintergrund zu drängen bzw. komplett wegzulassen. Theater ist immer eine Interpretation. Wenn die Schauspieler allerdings gar nichts Gemeinsames mit den Romanfiguren haben - ist sehr traurig und enttäuschend. Für jemand, der den Roman gelesen hat. Es gab zwei starke Figuren - den Kater Begemot und Korovjev. Der Kater war charismatisch, unverschämt, selbstsicher, lässig. Eine unglaubliche schauspielerische Leistung - einen Kater zu spielen. Hochachtung! Korovjev hatte auch einen sehr starken Charakter - allerdings wurde komplett anders dargestellt als die ursprüngliche Romanfigur. Eine große Enttäuschung war Margarita. Im Roman ist Margarita eine Frau, von der wahrscheinlich die meisten Männer träumen: eine liebende Frau, die alles für den Mann tut, den sie liebt. Aber auch eine Sünderin und Hexe. mit viel Würde und Selbstachtung. Die gespielte Margarita war eher unscheinbar und unsicher - was verständlich ist, wenn man mit nacktem Oberkörper auf der Bühne steht. Ob die Zuschauer verstanden haben, worum es sich im Roman handelt? Ob sie nicht zu sehr von den roten Sternen und Milizuniformen abgelenkt waren? Das bleibt offen. Ich persönlich habe sehr wenig von dem großartigen Roman gefunden, was ich gelesen habe.
Umberto Eco (verstorben)
15.10.11
ein ausverkauftes Schauspielhaus von Leseratte, 18.10.11
Die Moderatorin, die vorzügliche Dolmetscherin und Umberto Eco, sowie der Schauspieler, der Passagen aus Ecos neuem Roman Der Friedhof in Prag, vortrug, allen gebührt ein Lob. Es war ein informativer, unterhaltsamer Abend und den Veranstaltern: die Frankfurter Bürgerstiftung, das Literaturhaus und als Gastgeber das Schauspielhaus sei gedankt.
Werner Schneyder
18.12.10
Schwere Kost leicht verdaulich aufb... von P. Ullrich-Bookey, 20.12.10
Das es in unserem System an allen Ecken und Enden brodelt dürfte an keinem vorbeigegangen sein. Herr Schneyder (so kennen wir ihn), versteht es die Dinge beim Namen zu nennen, den Nagel auf den Kopf zu treffen, die Wahrheit so zu bennen wie Sie nun einmal ist. Er spricht nicht nur über korrupte Politiker, Lobbyismus, Umweltschutz die Wagnerfestspiele, den Narzismus in unsere Gesellschaft, den geschändeten Messdiener, sondern er hat auch eine prima Gesangsstimme. Dieser Abend hat meinem Vater und mir aussergewöhlich gut gefallen und das nächste mal werde ich meine studierende Tochter mitnehmen. Den mit dem was dieser Mann zu sagen hat, gehört er als Dozent an jede Universität. Schade das er kein Politiker geworden ist!